Schützenverein Wörpedorf

von 1876 e.V.

traditionelles und sportliches Schießen

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Trainingslager Suhl 2009

Die Landesliga-Mannschaft des Schützenvereins Wörpedorf hat am letzten Wochenende im September ein Trainingslager in Suhl veranstaltet.

Das erste Mal überhaupt, dass der Schützenverein seine Schützen zum Training auf die Reise geschickt hat. Organisiert wurde das Wochenende von unserem Trainer Uwe Knapp.

Teilgenommen haben an dem Training von den Wörpedorfern Volker u. Marcus Kriete, Daniel Pinnow, Diana Schönfeld, Thomas Kück, Kali Krause. Aus Worphausen haben wir noch Sven und Bianca mitgehabt.

Auf dem Foto seht ihr von links das Landesliga-Team für 2009 / 2010: Trainer Uwe Knapp, Daniel Pinnow, Marcus Kriete, Diana Schönfeld, Volker Kriete, Kali Krause und Thomas Kück. Fehlen tut Rebecca Bierbrauer.

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Anreise am 25.09.09

Um die Anreise nach Suhl haben wir uns selber gekümmert.

Diana, Kali und Sven haben am Freitag kein frei bekommen und sind erst um 16 Uhr nachgereist. Die anderen 5 sind bereits am Vormittag losgefahren und konnten an der ersten Trainingseinheit um 16 Uhr bereits teilnehmen.

Die Unterkunft war ein 3-Sterne Hotel auf einem Berg in Suhl. Eine sehr schöne Anlage mit toller Aussicht auf den Ort. Wir hatten dort Komfort-Doppelzimmer mit Halbpension. Morgens und abends mit reichhaltigem Buffet. Zudem konnten wir das Schwimmbad und die Sauna inklusive nutzen.

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Tagesablauf

Gemeinsam mit Schützen mit Behinderungen aus der Deutschen Nationalmannschaft (Tim und Leopold), einigen Schützen vom GTV Bremerhaven haben wir insgesamt mit 18 Schützen zusammen trainiert. Neben unserem Trainer Uwe waren auch Manni, Trainer für Gewehr und Peter, Physiotherapeut mit Erfahrung von 5 Olympiaden (unter anderem hat er die Nationalmannschaft des Boxens jahrelang begleitet) für uns die ganzen Tage da.

Auf einem unglaublich schönen Stand konnten wir den ganzen Tag trainieren. Der KK-Stand mit nicht ganz 100 Ständen, auf dem wir an elektronischen Anlagen unsere Anschlagsarten testen konnten, der Luftgewehrstand mit 11 elektronischen Ständen und 20 Scheibenzuganlagen, einem großen Stand für die freie Pistole, einer Mehrzweckhalle zum Sport treiben, ließen keinen Wunsch offen.

Nach dem Frühstück um 7 Uhr ging es sofort auf den Stand. Als erstes stand am Samstag ein Sichtungsschießen auf dem Plan. Nachdem der Großteil der Schützen und Schützinnen einige Veränderungen gezeigt bekommen hatte, sollten diese Umsetzung finden. Nach dem Wettkampf wurden Einzeltrainings mit den Trainern an den Schützen durchgeführt. So bestand auch die Möglichkeit an einer SCATT-Anlage zu trainieren. Wie viel Schuss jeder Schütze den Tag über gemacht hat, weiß keiner mehr. Am späten Nachmittag waren alle stehend KO!

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Aber wir hatten ja Peter, der uns fachmännisch nach dem Training massieren und an den richtigen Stellen wieder einrenken konnte. Seine Bildermappe von den olympischen Spielen war beeindruckend und darauf kann er stolz sein, was er als Physiotherapeut schon gesehen hat. Viele Bilder mit ihm und wirklich bekannten Boxern, die auch Profis geworden sind, haben uns „den Hut ziehen lassen“ vor seiner Erfahrung. Die, die sich den Service durch Peter noch gönnen wollten, fühlten sich abends auf jeden Fall sehr gut.

Auch am Sonntag sind wir um 8 Uhr auf dem Stand gewesen und haben hauptsächlich mit dem Luftgewehr trainiert und an den Feinheiten gearbeitet. Leider war das Training schon um 12 Uhr beendet, wir hätten gerne noch weiter gemacht, da sich jeder gut aufgehoben gefühlt hat und man auch sofort merken konnte, dass die Umsetzung der Empfehlungen durch die beiden Trainer fruchteten.

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Auch etwas Freizeit

Abends nach dem Training am Freitag und Sonnabend konnten wir auch Zeit miteinander verbringen. Am Freitagabend sind wir direkt im Hotel im Keller in einer Karaoke-Bar gelandet und haben nicht selber am Mikrofon, aber immerhin als Gruppe lauthals die aufgelegten Lieder mitgesungen. Auch das ein oder andere Getränk durften wir zu uns nehmen; den sportlichen Charakter des Wochenendes natürlich immer im Blick.

Sonnabend sind wir alle sehr geschafft gewesen vom anstrengenden und langen Training. Der Großteil von uns ist zum Entspannen noch ins Schwimmbad gegangen. Mit einem Wasserball konnten wir immerhin noch im Becken etwas Bewegung haben und an den Düsen im Wasser uns ordentlich besprudeln lassen. Später den Abend wurde uns sogar noch ein Feuerwerk geboten, welches wir vom Schwimmbad aus gut beobachten konnten. Ca. ab halb 11 nahmen wir uns dann noch etwas Zeit, beim „Oktoberfest“, das das Hotel organisiert hatte, einen Cocktail oder ein Schwarzbier zu genießen.

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Zusammenfassung

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Unter dem Strich war das Wochenende ein gelungenes Trainingslager, welches uns mit größter Wahrscheinlichkeit beim Schießen erfolgreicher machen wird. Einiges ist nun im Training im Verein noch zu üben.

Wir hatten mit Uwe und Manni zwei unglaublich erfahrene Trainer, die uns zur Seite gestanden haben. Jeder von uns war begeistert und hat für sich etwas mitgenommen. Allein durch die Motivation, dieses Trainingslager mitgemacht zu haben, durch die Anregungen und auch Empfehlungen, die wir erhalten haben, wird bei uns in den Köpfen der Schießsport noch mehr Spass machen und wir werden die Erfolge auch an den Ergebnissen sehen.

Für das Team war es unglaublich gut, einmal 3 Tage miteinander zu verbringen, sich besser kennen zu lernen, mal wieder über den Tellerrand zu schauen. Lange und oft gehörtes, aber in den Tiefen des Gehirns vergrabene Dinge, sind wieder zum Vorschein gekommen.

Wir bedanken uns bei Uwe Knapp, Manni und Peter für die tolle Unterstützung, Ihre Zeit und die Ruhe, uns Schützen mit Ihrer Erfahrung und ihrem Wissen weiter zu bringen.

Wir denken, dass es ab nun nicht das erste und letzte Trainingslager bleiben wird.